2009 beendete ein japanisches Uniteam die jahrelange niederländische Dominanz bei der World Solar Challenge, dem 3.000-km-Rennen quer durch Australien von Darwin nach Adelaide. Seine Waffe war der Tokai Challenger, ein flacher, dreirädriger Einsitzer des Tokai University Solar Car Team.
Das Geheimnis lag in den Zellen. Sharp lieferte 2.176 Verbindungshalbleiter-Solarzellen, wie sie auf Satelliten verwendet werden, mit rund 30 % Wirkungsgrad und etwa 1,8 kW Leistung. Panasonic stellte einen 25 kg schweren Lithium-Ionen-Akku. Mit Akku, aber ohne Fahrer wog das Auto nur 160 kg; die geschätzte Höchstgeschwindigkeit lag bei etwa 160 km/h.
Im Rennen 2009 legte er die 2.998 km in 29 Stunden 49 Minuten zurück – im Schnitt 100,54 km/h allein mit Sonnenlicht – und gewann. 2011 siegte das Team erneut. Dazwischen fuhr das Auto bei der South African Solar Challenge 2010, wo dieses Foto vor dem Tafelberg entstand.
Technische Daten
| Erbauer | Tokai University Solar Car Team (Japan) |
|---|---|
| Typ | Einsitziger, dreirädriger Solar-Rennwagen |
| Solar | 2.176 Sharp-Verbindungszellen (Raumfahrtqualität), ~30 % Wirkungsgrad, ~1,8 kW |
| Akku | Panasonic Lithium-Ionen, 25 kg |
| Gewicht | 160 kg inkl. Akku, ohne Fahrer |
| Höchstgeschwindigkeit | ~160 km/h (geschätzt) |
| Rekordfahrt | WSC 2009: 2.998 km in 29 h 49 min, Ø 100,54 km/h |
| Ergebnisse | Sieger der World Solar Challenge 2009 und 2011 |
Foto (South African Solar Challenge 2010): Hideki Kimura, Kohei Sagawa / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Quellen: Wikipedia: Tokai Challenger · IEEE Spectrum · Sharp: Geschichte des Solarautos