Zum Hauptinhalt springen

Flexible Solarmodule sind die naheliegende Wahl für alles, was sich bewegt. Sie wiegen nur einen Bruchteil eines Glasmoduls, folgen leichten Wölbungen und passen auf Gepäckträger, Anhängerdeckel und Trike-Dächer. Aber „flexibel“ heißt nicht „unzerstörbar“.

Warum Radfahrende sie lieben

  • Leicht: rund 2 kg pro 100 W statt 5–7 kg bei einem gerahmten Glasmodul.
  • Dünn und biegsam: Sie folgen Dächern, Verkleidungen und Transportboxen.
  • Sicherer: keine scharfen Rahmenkanten und kein Glas, das bei einem Sturz bricht.

Die Schwachstellen

  • Hitze: Flach aufgeklebt haben sie keine Luft dahinter, werden heißer und verlieren Leistung – siehe Temperaturkoeffizient.
  • Mikrorisse: Häufiges Biegen und Vibration lassen die spröden Zellen langsam reißen.
  • Lebensdauer: eher Jahre als die Jahrzehnte eines Glasmoduls – Qualität und Oberfläche (ETFE oder PET) machen einen großen Unterschied.

Was über die Haltbarkeit entscheidet

Fast alles hängt davon ab, wie das Modul montiert ist: auf welcher Unterlage es sitzt, ob Luft herankommt, wie die Kabel entlastet sind und ob es bei jeder Bodenwelle mitschwingt. Ein gut montiertes günstiges Modul überlebt oft ein schlecht montiertes teures. Einen Überblick gibt der Ratgeber Solarmodule am Rad, Lastenrad oder Trike montieren, die Alternativen vergleicht starr, flexibel oder faltbar?.

Gewölbte Module zeigen nie mit allen Zellen gleichzeitig zur Sonne – lies deshalb auch über Teilverschattung. Inspiration liefern das Solatrike II, die Fahrenden des Sun Trip und unsere Solar-Trikes.

Weitere Ratgeber

Schreib einen Kommentar

Teilen
Fehler:Content is protected !!