Fast jeder E-Bike-Akku ist ein Lithium-Ionen-Akku, meist aus runden NMC-Zellen. Lithium-Ionen speichert viel Energie bei wenig Gewicht – genau das, was ein Pedelec braucht. Gut behandelt hält er viele Jahre, schlecht behandelt verliert er schnell an Kapazität.
So ist ein Akku aufgebaut
Zellen werden in Reihe geschaltet, um die Systemspannung zu erreichen – 10 Zellen für einen 36-V-Akku, 13 für einen 48-V-Akku – und in parallelen Gruppen für die Kapazität. Ein Batteriemanagementsystem überwacht jede Gruppe und schaltet ab, wenn etwas nicht stimmt. Kapazitäten vergleicht man am besten in Wattstunden, wie der Ratgeber Wh, Ah und Volt erklärt.
Was ihn altern lässt
- Lange Zeit voll geladen herumstehen, vor allem warm.
- Hitze über etwa 40 °C – ein Akku in der prallen Sonne leidet.
- Ihn komplett leer fahren und leer liegen lassen.
- Laden bei Frost.
Warum Solar zu Lithium-Ionen passt
Solarladen ist schonend: kleine Ströme und häufiges Nachladen mögen diese Zellen, einen Memory-Effekt gibt es nicht. Entscheidend ist die Ladespannung – zu hoch schadet den Zellen, etwas niedriger bringt Lebensdauer. Stellst du sie am MPPT-Laderegler falsch ein, überlädst du oder verschenkst Kapazität.
Für Anhänger und Camper kann LiFePO4 die bessere Wahl sein. Vor dem Sommer lohnt unsere Checkliste zur Akku-Sicherheit. Ein schönes Beispiel ist das netzunabhängige Solar-E-Bike von Andreas Lemmer.






