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Akkus werden immer billiger, selbst wenn die Metalle darin teurer werden. Laut BloombergNEFs Lithium-Ionen-Batteriepreiserhebung 2025 fiel der mengengewichtete Durchschnittspreis eines Lithium-Ionen-Akkupacks auf 108 $ pro kWh, ein Rückgang um 8 % gegenüber dem Vorjahr.

Die wichtigsten Zahlen

  • 108 $/kWh – Durchschnittspreis pro Pack über alle Anwendungen
  • 81 $/kWh – Durchschnitt für Lithium-Eisenphosphat-Packs (LFP)
  • 99 $/kWh – Akkupacks für reine Elektroautos, das günstigste Verkehrssegment
  • 70 $/kWh – stationäre Speicherpacks, 45 % weniger als ein Jahr zuvor
  • 36 $/kWh – der niedrigste LFP-Zellpreis, den BNEF fand; der günstigste LFP-Pack lag bei 50 $/kWh

BNEF nennt drei Treiber: Überkapazitäten in der Zellfertigung, harten Wettbewerb und den anhaltenden Wechsel zur günstigeren LFP-Chemie. Für 2026 erwartet BNEF einen weiteren, kleineren Rückgang um etwa 3 % auf knapp unter 105 $/kWh.

Warum dein E-Bike-Akku trotzdem mehr kostet

Diese Zahlen gelten für Packs, die Autohersteller und Netzbetreiber gigawattstundenweise kaufen. Ein 500-Wh-E-Bike-Akku hat noch Gehäuse, BMS, Stecker, Zertifizierung und Handelskette obendrauf, er wird also nie 50 $ kosten. Aber günstigere Zellen drücken den ganzen Markt nach unten und machen größere DIY-Akkus viel erschwinglicher als noch vor drei Jahren.

Was das für die Solarmobilität bedeutet

Günstige Speicher verändern die Rechnung für Solarfahrzeuge. Ein größerer Puffer fängt jedes Watt ein, das die Module tagsüber liefern, und lässt dich lange nach Sonnenuntergang weiterfahren. Projekte wie der Solarcamper mit seinem 72-V-LiFePO4-Akku oder Reise-Trikes wie das Solatrike II zeigen, was möglich wird, wenn ein paar Kilowattstunden kein Luxus mehr sind.


Quellen: BloombergNEF · Energy-Storage.news · ESS News

Foto (CATL-Batteriewerk in Arnstadt): Giorno2 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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