Bevor du über Watt nachdenkst, entscheide dich für den Modultyp. Ein Modul am fahrenden Rad, eines auf dem Anhängerdach und eines, das du auf dem Campingplatz ausklappst, erleben ganz unterschiedliche Bedingungen. Drei Familien decken fast jedes Projekt ab.
Starre Glasmodule
Pro Watt am günstigsten, am haltbarsten und dank Luft dahinter kühl – aber schwer und bei einem Unfall zerbrechlich. Die klassische Wahl für Solaranhänger, Camper-Dächer und das Laden zu Hause.
Flexible Module
Dünn, leicht und biegsam – ideal, um während der Fahrt zu laden. Dafür werden sie heißer und verschleißen früher. Alles dazu im Ratgeber flexible Solarmodule.
Faltbare Module
Zusammengelegt transportiert und in Pausen oder auf dem Campingplatz ausgeklappt. Weil du sie zur Sonne neigen kannst, ernten sie pro Watt oft mehr als ein flach montiertes Modul – laden aber nicht während der Fahrt. Der perfekte Partner für eine Powerstation.
Drei Fragen zur Entscheidung
- Wo ist das Modul, wenn die Sonne scheint? Am fahrenden Rad, auf Anhänger oder Dach – oder nur in Pausen?
- Wie viel Fläche und Gewicht akzeptierst du? Am Rad ist meist die Fläche die echte Grenze – siehe wie viel Watt du brauchst.
- Wie lange soll es halten? Glas überlebt Kunststoff um viele Jahre.
Viele Projekte kombinieren: ein flexibles Modul für die Fahrt und ein faltbares für lange Pausen. Und Vorsicht: Nicht jedes Modul liefert, was das Etikett verspricht. Neue Techniken wie Perowskit-Zellen könnten das Bild in den nächsten Jahren ändern. Echte Kombinationen zeigen die Solar-Trikes und die Fahrenden des Sun Trip.






