„Wie weit komme ich mit Sonne?“ – das fragt jeder Solarfahrende. Die Antwort ergibt sich aus zwei Zahlen: wie viel Energie du hast und wie viel du pro Kilometer verbrauchst.
Zahl eins: Energie
Deine Tagesenergie ist die nutzbare Akkukapazität plus das, was die Sonne an diesem Tag dazugibt. Der Solaranteil hängt von Modulgröße, Jahreszeit, Wetter und Winkel ab – siehe wie viel Watt Solar du brauchst. Die Kapazität erklärt Wh, Ah und Volt.
Zahl zwei: Verbrauch
Ein typisches Pedelec braucht etwa 7–15 Wh pro Kilometer. Was den Wert hoch- oder runtertreibt:
- Unterstützungsstufe und Tempo – der größte Hebel, den du selbst in der Hand hast.
- Steigungen und Gegenwind.
- Gewicht – Fahrer, Gepäck, Anhänger und Module.
- Reifen und Luftdruck – Rollwiderstand summiert sich über den Tag.
- Temperatur – Kälte verringert die Akkukapazität.
Ein kurzes Beispiel
Ein 500-Wh-Akku plus die 600 Wh eines Sommertags von 200 W Modulen ergeben rund 1.100 Wh. Bei 10 Wh/km sind das etwa 110 km mit Unterstützung. Im Frühling und Herbst schrumpft der Solaranteil deutlich, im Winter wird er zum kleinen Bonus.
Die Haltung, die es funktionieren lässt
Solarfahrende denken in Tagesbudgets: morgens etwas sparsamer fahren, mittags in der Sonne laden – und der Akku ist selten leer. Genau das heißt Unabhängigkeit von der Steckdose.
Wie weit das geht, zeigt der Sun Trip; viele Alltagsversionen zeigen unsere Solar-E-Bikes und Solar-Trikes. Vor einer langen Tour lohnt auch ein Blick auf die Pedelec-Regeln.






